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Am 12. Mai 2011 unterzeichnete Roxana Tesileanu, Geschäftsführerin des Feinmöbelstudios Freiburg in der Adelhauserstraße das “Freiburger Abkommen zum Schutz der Urwälder”. Mit einer Unterschrift unter diesem Abkommen verpflichten sich die Händler von Holzprodukten, vollständig auf den Verkauf von Hölzern aus Raubbau zu verzichten.

"Wir begrüßen diese Entscheidung sehr", so Vera Baumert, Urwald- Expertin bei Greenpeace Freiburg. "Durch diese Unterschrift zeigt Feinmöbelstudio, dass Urwaldschutz und Holzhandel durchaus keine Gegensätze sind, und dass es seiner Verantwortung für den Schutz der Urwälder nachkommen möchte".
Damit trägt das Unternehmen, das Qualitätsprodukte aus nachhaltig erwirtschafteten europäischen Hölzern vertreibt, aktiv dazu bei, die letzten Urwälder der Erde zu schützen und die Öko-Hauptstadt Freiburg ein Stück urwaldfreundlicher zu machen. Im Geschäft von Frau Tesileanu sind neben Gartenmöbeln aus FSC-Eiche und Lärche auch Innenraummöbel aus weiteren heimischen Hölzern zu finden. Das Abkommen entstand im Rahmen der Kampagne “Urwaldfreundliches Freiburg” und wird, neben mehreren Holzhändlern, auch von der Stadt Freiburg unterstützt.
Helfen auch Sie den verbliebenen Urwäldern, indem Sie beim Kauf von Holzartikeln stets darauf achten, dass diese aus FSC- und Naturland- zertifizierten oder heimischen Hölzern bestehen. Beim Kauf von Gartenmöbel lohnt ein Blick in den jährlich aktualisierten Freiburger Gartenmöbel-Vergleich. |
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Greenpeace Freiburg hat vergangenen Samstag, den 7. Mai 2011, am Bertoldsbrunnen die neueste Fassung des jährlichen Gartenmöbelvergleichs vorgestellt. Seit 2005 recherchieren die Greenpeace-Aktivisten jedes Jahr im Frühjahr in Holz- und Möbelläden in Freiburg das aktuelle Angebot. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, ob unzertifiziertes Holz aus Urwaldregionen auffindbar ist. So haben wir an diesem sonnigen Samstag die Passanten darüber informiert, bei ihrem Einkauf von Gartenmöbeln auf die Herkunft und ggf. auf die Zertifizierung des Holzes zu achten und somit zu einer besseren und nachhaltigeren Waldbewirtschaftung beizutragen. (siehe Pressemitteilung)
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Bereits das fünfte Jahr in Folge untersuchten wir das Sortiment von Gartenmöbel- Anbietern im Raum Freiburg. Wieder fanden sich vorbildliche Händler, die heimische Hölzer und FSC- zertifizierte Produkte anbieten, leider aber auch immer noch Händler, die nach wie vor kritische Ware verkaufen. Hier geht es zu den Ergebnissen des Gartenmöbelvergleichs 2011 |
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Die Regenwälder Malaysias beeindrucken durch ihre Schönheit und außergewöhnliche Artenvielfalt. Sie sind ein einzigartiger Naturschatz, der hier in dieser Dia-Beamer-Show ein Stück weit sichtbar gemacht wird. Malaysia, ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen, hat auch sonst noch viel atemberaubende Schönheit zu bieten. Mangrovenwälder, Bergregenwälder, Korallenriffe, und eine Tier - und Pflanzenartenvielfalt von Orang -Utans bis zu der größten Blüte der Welt, Rafflesia. Jedoch sind die traumhaften Regenwälder akut bedroht wie alle noch vorhandenen Urwälder dieser Erde. Die Vernichtung von Regenwald in Malaysia ist die letzten Jahre sogar noch schneller als in den meisten anderen Gebieten fortgeschritten, insbesondere durch Brandrodung für Palmölplantagen. Jeder Einzelne kann einen kleinen Beitrag leisten gegen die weitere unwiderbringliche Zerstörung, es wird deshalb auch ein kurzer Überblick über die Hauptursachen der Urwaldvernichtung gegeben.
Die Spenden, um die wir statt Eintritt bitten, sollen an eines der Projekte gehen, die wir im Rahmen unseres neuen Schulprojektes unterstützen, siehe dazu "Schulprojekt 2011".
Thorsten Katz und Gaby Fischer-Katz waren letztes Jahr 8 Wochen in Malaysia überwiegend in den Regenwäldern unterwegs. Schwerpunkt von Thorsten´s fotografischer Tätigkeit ist Natur- und Reisefotografie. Siehe: http://www.thorsten-katz.de/fotographie.html
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- 2004 sind im Amazonas-Gebiet zwischen 2.310.000 und 3.440.00 Hektar Urwald abgeholzt worden;
- Der Amazonas-Regenwald beherbergt 30% aller Tier- und Pflanzenarten
- Allein zwischen August und Dezember 2007 sind 3235 Quadratkilometer Urwald abgeholzt worden
- Jedes Jahr wird die 3-fache Fläche der Schweiz unwiederbringlich zerstört
Graue Zahlen, die so unvorstellbar hoch und überall zu lesen sind, dass viele Menschen sie nur noch unaufmerksam überfliegen anstatt sie fassungslos zwei Mal zu lesen. Eine Fehlentwicklung: Je gravierender die unwiederrufbaren Schäden in den Ökosystemen der Urwälder sind, desto höher klettern die alarmierenden Zahlen und desto häufiger wird in den Medien darüber berichtet. - Also wird das Thema umso aktueller sein, je abgestumpfter unsereins auf diese Zahlen reagiert.

Vermutlich aus selbigem Grund ist die Greenpeace-Gruppe Freiburg bei ihren Recherchen im vergangenen Jahr trotz langjähriger Urwald-Kampagne auch weiterhin auf unzertifiziertes Massivholz aus illegaler Urwaldabholzung im Sortiment des Großteils der Holzhändler gestoßen.
Seit 3 Jahren setzen wir uns im Rahmen der Kampagne "Urwaldfreundliches Freiburg" dafür ein, dass im Großraum Freiburg ausschließlich zertifiziertes Holz gehandelt wird. Mit Runden Tischen, Gartenmöbelvergleichen, Aktionen, Infoständen, Recherchen, Holzhändler- und Politiker-Anschreiben suchen wir das Gespräch mit allen am Holzhandel beteiligten Gruppen - vom Produzenten, über den Händler bis zum Konsumenten.
Der größte Erfolg ist bei den 5 Holzhändlern zu verzeichnen, die unser "Freiburger Abkommen zum Schutz der Urwälder" unterzeichnet haben - und sich somit verpflichten, ausschließlich Produkte aus zertifiziertem Holz zu führen. Unser Ziel jedoch ist eine Unterschrift von möglichst jedem freiburger Holzhändler zu bekommen - und damit die Stadt Freiburg zur ersten urwaldfreundlichen Stadt Deutschlands zu machen!
Freiburg gilt als eine der grünsten Städte Deutschlands und ebenso als Geburtsstadt der Umweltschutzbewegung. Freiburg trägt das Green-City-Label und Freiburg ist Deutschlands größter kommunaler Waldbesitzer. Freiburgs Forstamt ist seit 1999 als erster Forstbetrieb FSC-zertifiziert. - Den richtigen Weg hat Freiburg also schon gefunden. - Es muss ihn nur noch gehen. |
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