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Sämtliche Vertreter der Holzbranche in Freiburg waren eingeladen worden. Zu der Veranstaltung im Zähringer Keller kamen schließlich elf Unternehmensvertreter, der Freiburger SPD-Vorsitzende, ein Vertreter von Unique Wood, zwei Mitarbeiter des FSC (Forest Stewardschip Council) Deutschland sowie eine Journalistin der Badischen Zeitung. Die gut vorbereitete Veranstaltung wurde von der Pressereferentin Susanne Fischer von Greenpeace Freiburg moderiert; weitere Ehrenamtliche der Freiburger Greenpeace-Gruppe übernahmen die Protokollführung und die Bewirtung der Konferenzteilnehmer.
Nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde führte der Urwald-Experte Christoph Trautwein von der Freiburger Greenpeace-Gruppe in die Hintergründe der Kampagne "Urwaldfreundliches Freiburg" ein. Dabei wurde der dringend notwendige Schutz der letzten Urwälder insbesondere unter den Gesichtspunkten des Klimawandels und der Biodiversität betrachtet, aber auch unter dem Aspekt der wertvollen Ressource Wald für eine nachhaltige Nutzung. Anschließend wurde über die Themen Urwaldschutz und Verantwortung diskutiert.
Es folgte ein Vortrag des Vorsitzenden des FSC Deutschland, Dr. Uwe Sayer. Dieser war wiederum Anlass für Diskussionen rund um das Thema FSC und Zertifizierung. Zuletzt wurde von den Greenpeace-Ehrenamtlichen Andreas Hege und Christoph Trautwein das angestrebte Abkommen für ein urwaldfreundliches Freiburg vor- und zur Diskussion gestellt.
Trotz Betonung der grundsätzlichen Bereitschaft zum Umweltschutz von allen anwesenden Vertretern des Freiburger Holzhandels bestanden teilweise Diskrepanzen in Bezug auf die Verantwortungsübernahme des Holzhandels und der einzelnen Fachgeschäfte.
Dennoch ermöglichte das Treffen sowohl Fortschritte bezüglich der Verständigung als auch bezüglich der gemeinsamen Erarbeitung des angestrebten Abkommens an sich. Die Erstfassung wurde von den meisten anwesenden Vertretern des Freiburger Holzhandels abgelehnt, jedoch nicht das Abkommen selbst: So wurde beispielsweise eine (zeitlich, prozentual etc.) gestaffelte Einführung des Abkommens ebenso angesprochen, wie auch die Thematik der Kundensensibilisierung und hierbei die Unterstützung der Greenpeace Gruppe gefordert. Auch die Nennung mehrerer akzeptierter Zertifikate wurde gewünscht. Die Kriterien von Naturland werden neben denen von FSC von Greenpeace auch als ausreichend angesehen.
Mit dieser Grundlage wurde das nächste Treffen für den 27. November 2008 vereinbart, wo eine Überarbeitung des Abkommens dann ratifiziert werden soll, welche sowohl den Bedürfnissen des Holzhandels als auch des Arten- und Klimaschutzes gerecht wird.
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