Abkommen „urwaldfreundliches Freiburg“ – Runder Tisch im November 08 PDF Drucken E-Mail
Am 27.11.2008 hat Greenpeace Freiburg einen zweiten Runden Tisch für ein „urwaldfreundliches Freiburg“ im Freiburger WaldHaus veranstaltet. An dem Treffen mit dem Ziel des Abschlusses eines Abkommens für eine urwaldfreundliche Stadt haben zwölf Vertreter des Holzhandels, zudem Vertreter von Greenpeace Deutschland, vom FSC Deutschland, von NABU, BUND, Regenwaldinstitut Freiburg und Amnesty International; ein SPD-Stadtrat, Prof. Burger von der Universität Freiburg und der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) sowie einige Vertreter der Greenpeace Gruppe Freiburg und ein Redakteur der Badischen Zeitung teilgenommen. Nach verschiedenen Einführungs-Vorträgen wurde das Abkommen vorgestellt und anschließend unterzeichnet.

Unterstützer des Abkommens sind bislang: Lignum stühle & tische, ROLLER GmbH & Co. KG, Unique Wood GbR, ZBÖ Fußbodentechnik, Bierer Biologische Baustoffe, GÖTZ & MORIZ, WoodLine S.A. und ZG Raiffeisen eG.

Damit sind wir dem Ziel einer „urwaldfreundlichen Stadt“ ein wenig näher gekommen. Doch noch fehlt die Unterstützung vieler Holzhändler. Wir appellieren deshalb dringlich an alle an der Holzproduktionskette beteiligten – vom Forstunternehmen, über die Händler, bis hin zum Endkunden – im Namen von Klimaschutz und dem Erhalt der ökologischen Vielfalt, sich dem ausschließlichen Kauf bzw. Verkauf von Holzgegenständen aus zertifizierter streng-ökologische Herstellung oder aus heimischer Waldwirtschaft zu verpflichten. Alternativen zu Holz aus Urwald-Raubbau gibt es genug!